3D-Druck und 3D-Scanning im Defence-Bereich

Digitale Lösungen für Entwicklung, Fertigung, Wartung und Inspektion

Im Defence-Sektor müssen Bauteile, Werkzeuge und Wartungshilfen zuverlässig verfügbar sein. Mit 3D-Druck lassen sich Prototypen, Ersatzteile und individuelle Werkzeuge bedarfsgerecht herstellen. Anpassungen können direkt in den digitalen Daten vorgenommen und anschließend umgesetzt werden.

3D-Scanning ergänzt diesen Prozess durch die digitale Erfassung von Bauteilen, Anlagen und komplexen Umgebungen. 3D-MODEL unterstützt dich bei der Auswahl geeigneter 3D-Drucker, 3D-Scanner, Materialien und Softwarelösungen – von der Datenerfassung bis zum gefertigten oder geprüften Bauteil.

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Wie werden 3D-Druck und 3D-Scanning im Defence-Sektor eingesetzt?

Bauteile bedarfsgerecht entwickeln und verfügbar machen

3D-Druck ermöglicht die bedarfsgerechte Herstellung robuster und präziser Teile. Auf der 3D-MODEL-Website werden insbesondere Ersatzteile, Prototypen und individuelle Werkzeuge als Anwendungen im militärischen Bereich genannt.

Durch verteilte Fertigung können benötigte Instandhaltungsteile dort hergestellt werden, wo sie gebraucht werden. Je nach eingesetzter Plattform kann das Druckernetzwerk offline, online oder über ein sicheres Intranet betrieben werden.

3D-Scanning schafft zusätzlich eine digitale Grundlage für Inspektion, Reverse Engineering, Qualitätskontrolle und die Dokumentation komplexer Bereiche.

Typische Vorteile:

  • Bedarfsgerechte Herstellung von Bauteilen
  • Kürzere Entwicklungs- und Anpassungsprozesse
  • Fertigung individueller Werkzeuge
  • Herstellung von Wartungs- und Instandhaltungshilfen
  • Weniger Abhängigkeit von externen Lieferketten
  • Digitale Erfassung bestehender Komponenten
  • Inspektion und Qualitätskontrolle
  • Sichere und verteilte Fertigungsplattformen

3D-Druck im Defence-Bereich

Prototypen, Ersatzteile und Werkzeuge flexibel fertigen

Mit industriellen 3D-Druckern können Bauteile aus technischen Kunststoffen, Verbundwerkstoffen und Metallen hergestellt werden. Welches Verfahren geeignet ist, richtet sich nach der Geometrie, Belastung und vorgesehenen Anwendung.

Digitale Konstruktionen lassen sich kurzfristig anpassen und erneut fertigen. Dadurch eignet sich additive Fertigung sowohl für die Entwicklung als auch für Wartungs- und Instandhaltungsprozesse.

Neue Konstruktionen können als physische Bauteile hergestellt, geprüft und schrittweise weiterentwickelt werden.

Benötigte Komponenten können bei Bedarf gefertigt werden, um lange Beschaffungswege und Ausfallzeiten zu reduzieren.

Individuelle Vorrichtungen, Abdeckungen, Adapter und andere Hilfsmittel lassen sich an konkrete Wartungsprozesse anpassen.

Wie wird 3D-Scanning im Defence-Sektor eingesetzt?

Komponenten und komplexe Umgebungen digital erfassen

Mit 3D-Scannern lassen sich einzelne Bauteile ebenso wie größere Anlagen und komplexe Umgebungen digitalisieren. Die gewonnenen Daten können anschließend für Inspektion, Dokumentation, Reverse Engineering oder Qualitätskontrolle weiterverwendet werden.

Mobile LiDAR-Systeme können große Bereiche auch ohne GPS erfassen. Je nach Anwendung lassen sie sich handgeführt, an Fahrzeugen oder auf Roboterplattformen einsetzen. Für kleinere Komponenten stehen hochpräzise Scanner zur Verfügung, deren Daten in bearbeitbare CAD-Modelle überführt werden können.

Bestehende Komponenten können digitalisiert und als Grundlage für bearbeitbare CAD-Modelle verwendet werden.

Scandaten ermöglichen die digitale Prüfung und den Vergleich vorhandener Komponenten.

Anlagen, Infrastruktur und komplexe Bereiche können als digitale Modelle erfasst und weiterverarbeitet werden.

Wie funktioniert ein digitaler Workflow im Defence-Sektor?

Von der Aufgabenstellung bis zum verfügbaren Bauteil

Entscheidend ist nicht nur die einzelne Technologie. 3D-Scanner, Software, 3D-Drucker und Materialien müssen zur jeweiligen Anwendung und zu den bestehenden Sicherheits- und Fertigungsprozessen passen.

3D-MODEL verbindet Lösungen für Datenerfassung, Konstruktion, additive Fertigung und Qualitätskontrolle zu einem abgestimmten Workflow.

Digitalen Workflow planen

Ein typischer Workflow:

1. Anwendung definieren

Welches Bauteil, Werkzeug oder Wartungsproblem soll bearbeitet werden?

2. Daten erfassen oder erstellen

Vorhandene Komponenten werden gescannt oder bestehende Konstruktionsdaten genutzt.

3. Daten aufbereiten

Die digitalen Modelle werden angepasst, rekonstruiert oder für den 3D-Druck vorbereitet.

4. Bauteil fertigen und prüfen

Das Bauteil wird additiv hergestellt, nachbearbeitet und für die vorgesehene Anwendung kontrolliert.

Defence 3D-Referenzen

Praxisbeispiele mit messbarem Mehrwert

Figure Engineering entwickelte gemeinsam mit Formlabs wiederverwendbare, passgenaue Maskierungsteile für Wartungsprozesse im Umfeld des US-Verteidigungsministeriums. Der 3D-Druck adressiert lange Rüstzeiten, hohe Materialkosten und manuelle Arbeiten in anspruchsvollen Wartungsprozessen.

US-Verteidigungsministerium / Figure Engineering

XSPECTER nutzt SLA- und SLS-3D-Druck für die Entwicklung und Fertigung langlebiger Outdoor-Kamerastative für Wärmebild- und Nachtsichtgeräte. Durch additive Fertigung konnte das Unternehmen eine hohe Anfangsinvestition in Spritzgusswerkzeuge vermeiden und vom Prototyp bis zum marktreifen Produkt intern entwickeln.

XSPECTER

PMRobotics nutzt SLS-3D-Druck für Drohnenprototypen, Fertigungshilfen und finale Bauteile. Die interne Fertigung verkürzte die Entwicklungszeit eines neuen Drohnenmodells von fast drei Jahren auf neun Monate.

PMRobotics

Häufige Fragen zum 3D-Druck und 3D-Scan für Defence

Wir beantworten die häufigsten Fragen

3D-Druck kann für Prototypen, Ersatzteile, individuelle Werkzeuge und Wartungshilfen genutzt werden. Bauteile werden bedarfsgerecht aus digitalen Daten hergestellt.

Mögliche Anwendungen sind Ersatzteile, Werkzeuge, Abdeckungen, Adapter und individuelle Hilfsmittel. Die Eignung hängt von Funktion, Belastung und Materialanforderungen ab. 3D-MODEL unterstützt bei der Auswahl geeigneter Drucksysteme.

Bedarfsgerechte additive Fertigung kann benötigte Teile näher am Wartungs- oder Einsatzort verfügbar machen. Dadurch lassen sich externe Beschaffungswege reduzieren.

Ein vorhandenes Bauteil kann gescannt und anschließend als CAD-Modell rekonstruiert werden. 3D-MODEL berät zu Scanner, Software und Reverse-Engineering-Prozess.

3D-Scanning kann für die digitale Erfassung von Komponenten, Anlagen und komplexen Umgebungen genutzt werden. Die Daten dienen unter anderem der Dokumentation, Inspektion und Konstruktion.

Mit LiDAR- und Langstreckenscannern können auch große Bereiche und Infrastruktur erfasst werden. Für kleinere Komponenten lassen sich ergänzend Hand- oder Desktopscanner einsetzen. 3D-MODEL bietet unterschiedliche Scanlösungen für verschiedene Objektgrößen.

Je nach Anwendung kommen technische Kunststoffe, faserverstärkte Verbundwerkstoffe oder Metalllösungen infrage. Die Auswahl richtet sich nach Belastung und Einsatzumgebung.

Ein geeigneter Anbieter sollte Fertigung, Datenerfassung, Software und Material gemeinsam betrachten. 3D-MODEL berät Unternehmen und Organisationen zu anwendungsgerechten 3D-Workflows.