Wie lassen sich filigrane Ringe, Anhänger, Medaillen oder andere Schmuckstücke präzise digitalisieren? Feine Gravuren, komplexe Formen und kleinste Details machen die Erfassung anspruchsvoll. Gleichzeitig ist der manuelle Neuaufbau in CAD zeitintensiv.
Cooksongold zeigt, wie 3D-Scanning in der Schmuckindustrie diesen Prozess vereinfacht. Bestehende Schmuckstücke werden hochauflösend digitalisiert und anschließend für Designänderungen, Reverse Engineering, Reproduktion oder Qualitätskontrolle weiterverarbeitet.
Das Ergebnis: Einfache Schmuckstücke können innerhalb von 1 bis 2 Stunden digitalisiert werden. Damit entsteht eine digitale Grundlage, die sich flexibel in weitere Design- und Fertigungsprozesse integrieren lässt.
Lösung für die Schmuckindustrie anfragen
In der Schmuck- und Uhrenindustrie treffen kleine Abmessungen auf hohe Anforderungen an Präzision und Detailtreue. Ornamente, Gravuren, Fassungen und individuelle Formen müssen möglichst originalgetreu erfasst werden. Eine vollständige manuelle Rekonstruktion in CAD ist möglich, benötigt bei komplexen Schmuckstücken jedoch Zeit. Zudem müssen vorhandene Geometrien vom Konstrukteur digital nachgebildet werden.
Mit einem 3D-Scan des Schmuckstücks wird dagegen das reale Objekt zur Grundlage des digitalen Modells. Das eröffnet verschiedene Anwendungen:
Du möchtest wissen, ob sich dein Schmuckstück oder Bauteil für die Digitalisierung eignet?
Anwendung mit 3D-MODEL prüfen
Cooksongold hat hochpräzises 3D-Scanning in den eigenen Workflow integriert, um Schmuckstücke schneller in digitale Modelle zu überführen.
Für die Erfassung kommt unter anderem der Artec Micro II zum Einsatz. Das Schmuckstück wird positioniert und aus verschiedenen Perspektiven digitalisiert. Anschließend werden die aufgenommenen Daten in Artec Studio zusammengeführt und aufbereitet.
Das Ergebnis ist ein detailliertes digitales Modell, das beispielsweise als STL-Datei exportiert werden kann.
Damit endet der Prozess jedoch nicht beim 3D-Scan. Die Daten bilden vielmehr die Grundlage für die anschließende Bearbeitung, Konstruktion und Fertigung.
Besonders interessant ist Reverse Engineering in der Schmuckindustrie, wenn ein physisches Objekt vorhanden ist, aber keine oder nur unzureichende digitale Konstruktionsdaten existieren.
Anstatt einen Ring oder Anhänger vollständig neu in CAD zu modellieren, wird zunächst die vorhandene Geometrie digital erfasst.
Bei Cooksongold lässt sich ein einfaches Schmuckstück einschließlich Scan, Datenaufbereitung und Export innerhalb von etwa 1 bis 2 Stunden digitalisieren. Die manuelle CAD-Modellierung eines detaillierten handgefertigten Rings kann dagegen etwa 3 bis 4 Stunden beanspruchen.
Auf Basis des digitalen Modells können anschließend gezielt Änderungen vorgenommen werden, ohne das ursprüngliche Design vollständig neu aufbauen zu müssen.
Keine CAD-Daten vorhanden? Wir prüfen, wie sich dein Bauteil digital rekonstruieren lässt.
Reverse-Engineering-Projekt besprechen
Ein digitales Schmuckmodell eröffnet Möglichkeiten, die über eine reine Kopie hinausgehen.
Bestehende Designs können beispielsweise verändert, Größen angepasst oder individuelle Elemente ergänzt werden. Auch Gravuren und andere Personalisierungen lassen sich auf Basis des digitalen Modells vorbereiten.
Interessant ist die Technologie außerdem für wertvolle Einzelstücke und Familienerbstücke. Die vorhandene Geometrie kann digital archiviert und bei Bedarf für eine spätere Rekonstruktion oder Reproduktion genutzt werden.
Damit verbindet 3D-Scanning für Schmuck die Bewahrung bestehender Designs mit neuen Möglichkeiten der digitalen Gestaltung.
Besonders interessant wird der digitale Workflow, wenn 3D-Scanning, Konstruktion und additive Fertigung miteinander verbunden werden.
Aus dem Scan entsteht zunächst ein digitales Modell. Dieses kann konstruktiv angepasst und anschließend beispielsweise für einen Prototyp oder ein Modell für nachgelagerte Fertigungsprozesse verwendet werden.
Gerade bei individuellen Designs und kleinen Stückzahlen ermöglicht 3D-Druck in der Schmuckindustrie schnelle Iterationen, ohne für jede Änderung einen komplett neuen manuellen Prozess starten zu müssen.
Damit entsteht eine durchgängige Prozesskette vom vorhandenen Schmuckstück über das digitale Modell bis zum physischen Bauteil. Vom 3D-Scan bis zum fertigen Bauteil: Wir betrachten den gesamten Prozess.
3D-Scan & 3D-Druck kombinieren
Neben Design und Reproduktion gewinnt 3D-Scanning auch für die geometrische Prüfung kleiner Bauteile an Bedeutung.
Hochauflösende Scandaten können mit vorhandenen digitalen Modellen verglichen werden. Dadurch lassen sich Abweichungen zwischen dem gefertigten Objekt und der vorgesehenen Geometrie untersuchen.
Das ist nicht nur für Schmuck interessant. Gerade die Uhrenindustrie arbeitet mit kleinen, komplexen Komponenten, bei denen präzise Geometrien entscheidend sind.
3D-Scanning kann deshalb sowohl in der Entwicklung als auch im Reverse Engineering und bei ausgewählten Aufgaben der Qualitätskontrolle eingesetzt werden.
Die Digitalisierung bestehender Schmuckstücke bietet Unternehmen, Designern und Goldschmieden mehrere Vorteile:
Entscheidend ist dabei nicht eine einzelne Technologie. Der Mehrwert entsteht durch das Zusammenspiel aus 3D-Scanning, Software, Konstruktion und Fertigung.
Die Anwendung bei Cooksongold zeigt, wie sich traditionelle Schmuckherstellung und digitale Technologien sinnvoll verbinden lassen.
3D-Scanning ermöglicht es, vorhandene Schmuckstücke präzise zu digitalisieren und die Daten anschließend für Reverse Engineering, Design, Personalisierung, Reproduktion oder Qualitätskontrolle einzusetzen.
Dabei muss die passende Lösung immer von der Anwendung ausgehen: Soll ein Einzelstück reproduziert werden? Fehlen CAD-Daten? Müssen sehr kleine Strukturen erfasst werden? Soll das Modell anschließend verändert oder additiv gefertigt werden?
3D-MODEL betrachtet deshalb nicht nur den 3D-Scanner. Wir unterstützen Unternehmen dabei, einen passenden Gesamtprozess aus 3D-Scanning, Konstruktion, Software und additiver Fertigung aufzubauen.
Lösungen für Schmuck & Uhren anfragen
Du möchtest Schmuckstücke digitalisieren, bestehende Designs rekonstruieren oder digitale und additive Prozesse in deine Fertigung integrieren?
3D-MODEL unterstützt dich von der Bewertung der Anwendung über 3D-Scanning und Reverse Engineering bis zur Konstruktion und additiven Fertigung. Gemeinsam klären wir, welche Technologie für dein Objekt, die benötigte Detailgenauigkeit und den anschließenden Prozess sinnvoll ist.
Jetzt anfragen
3D-Scanning wird unter anderem für die Digitalisierung bestehender Schmuckstücke, Reverse Engineering, Designänderungen, Personalisierung, Reproduktion und digitale Archivierung eingesetzt. Auch geometrische Prüfungen können je nach Anwendung auf Basis der erfassten 3D-Daten durchgeführt werden.
Ja. Die vorhandene Geometrie eines Schmuckstücks kann per 3D-Scan digital erfasst werden. Das Modell lässt sich anschließend aufbereiten, rekonstruieren oder anpassen und als Grundlage für weitere Fertigungsschritte verwenden.
Reverse Engineering ist besonders interessant, wenn ein reales Schmuckstück vorhanden ist, aber keine CAD-Daten existieren. Die erfasste Geometrie dient als digitale Ausgangsbasis und kann anschließend konstruktiv weiterbearbeitet werden.
Ein Schmuckstück wird zunächst digitalisiert und das erzeugte 3D-Modell anschließend aufbereitet oder verändert. Danach können beispielsweise Prototypen oder Modelle für nachgelagerte Fertigungsprozesse additiv hergestellt werden.
Das hängt von Objektgröße, Oberfläche, benötigter Detailgenauigkeit und dem späteren Verwendungszweck der Daten ab. Für sehr kleine Objekte kommen hochauflösende Systeme wie der bei Cooksongold eingesetzte Artec Micro II infrage.
3D-Scandaten können mit digitalen Referenzmodellen verglichen werden, um geometrische Abweichungen zu untersuchen. Ob das Verfahren für eine konkrete Prüfaufgabe geeignet ist, hängt von den erforderlichen Toleranzen, der Bauteilgeometrie und der eingesetzten Scan- und Auswertetechnik ab.